Gewürzkunde: Petersilie – Die Harmonische

In Griechenland eine heilige Pflanze, welche in der Odyssee die Insel der Nymphe Kalypso schmückt. Petersilie stammt aus dem westmediterranen Raum und ist seit der Antike bekannt. In Mitteleuropa wurde sie ab dem Mittelalter als Heilpflanze in Klöstern angebaut. Petersilienwurzeln und vor allem die -früchte wirken harntreibend.
Wissen Sie, warum es glatte und krause Petersilie gibt? Die krause wurde speziell gezüchtet, um sie von der giftigen Hundspetersilie – einem Acker- und Weidekraut – unterscheidbar zu machen. Die Vielfalt der Petersilientypen ist groß. Außerdem sind sowohl Wurzel, als auch das Grün verzehr- und einsetzbar. Auch in ihren Inhaltsstoffen unterscheiden sich die verschiedenen Sorten zum Teil sehr.
Mit ihrem würzigen Geschmack nach Sellerie und Muskat passt Petersilie zu fast allem. So bereitet zum Beispiel sowohl eine Kombination mit Mango, als auch eine mit Meerrettich Gaumenfreuden.

In der Küche:

Petersilie nimmt in den Mittelmeerküchen eine zentrale Position ein. Sie ist fester Bestandteil französischer Würzsträußchen (bouquet garni) und verleiht italienischer Pasta Aglio e Olio den finalen Schliff. Beim Kochen verliert das Kraut sein charakteristisches Aroma, verleiht dadurch Brühen oder Saucen jedoch einen würzigen Grundgeschmack. Meist wird Petersilie deshalb nur kurz erhitzt oder sogar roh verwendet. Im Orient findet Petersilie vor allem in der kalten Küche Verwendung: ob an Oliven, Gemüsepasteten, als Salat oder auch mal in einer Sauce, der Einsatz ist vielfältig.

Unser Tipp:

Wählen Sie die Art der Petersilie je nach Verwendung. Zum Bestreuen von Salaten eignet sich das Kraut besonders in glatter, gehackter Variante, zum Garnieren krause und zum Mitschmoren die feste Wurzelpetersilie.

oz.Gewürze mit Petersilie:

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